Wer die letzten Beiträge gelesen hat, der hat sicher gesehen, das ich in der letzten Zeit meine ganzen UFOs (die unvollendeten Objekte) abarbeite. Und ich hatte wirklich sehr, sehr, sehr viele. So viele, das ich es eben schon meine "Area 51" nannte ;-) Aber nun habe ich einen ganz ordentlichen Stand erreicht. Es gibt zwar noch einiges zu tun, aber ich kann quasi das Licht am Ende des Tunnels sehen. Hier schreibe ich mal meine Tipps zusammen, dank denen es mir gelungen ist.
Zunächst einmal habe ich wirklich alle angefangenen Arbeiten herausgesucht und offen an einer Stelle zusammengetragen (ich habe das Glück ein eigenes Bastelzimmer zu haben und dort habe ich alles auf den Tisch gepackt). Danach ging es and sortieren: was ist zum Nähen, Stricken, Papierbasteln usw. Und dann habe ich folgendes beachtet, bzw. mache es immernoch:
Nichts Neues beginnen:
Das ist natürlich das A und O, denn sonst wird man ja nie fertig.
Nicht inspirieren lassen:
Für mich bedeutet dies, kein Pinterest. Ich sehe dort ständig etwas, das ich auch gerne ausprobieren/machen möchte. Das lenkt ab. Genauso keine Zeitschriften, (möglichst) keine anderen Blogs. Oder eben das, was euch auf die Idee für neue Projekte bringt.
Unterstützung holen:
Um dran zu bleiben, habe ich mich für einen offenen Nähkurs angemeldet. So weiß ich, das ich fix 1x die Woche meine begonnen Nähprojekte bearbeiten kann und bekomme auch noch Unterstützung wenn es irgendwo hakt. Genauso kann man sich aber auch mit einer Freundin/einem Freund zusammentun und motiviert sich gegenseitig und hat auch gleich einen verbindlichen Termin.
Verschiedene Sortiersysteme anwenden:
Wie schon eingangs erwähnt, habe ich nach zunächst nach Handarbeitsthemen sortiert. Wenn ich also die Nähmaschine raushole, dann mache ich gleich mehrere Sachen damit, so dass ich sie nicht dauernd neu aufbauen muss. Genauso, wenn ich Schere und Kleber für benutze, usw.
Dann habe ich nach Aufwand sortiert. Was geht schnell und hat einen großen Effekt? Das sollte sich abwechseln mit Dingen die zeitaufwändig sind, so verliert man nicht gleich wieder die Lust.
Auch die Größe kann eine Rolle spielen. Ich hatte eine riesige Decke. Als die weg war, sah mein "Haufen" gleich wieder ein gutes Stück kleiner aus.
Genauso ist es wichtig zu entscheiden was man wann machen kann. Brauche ich für etwas einen bestimmten Platz der nicht immer frei zugänglich ist? Kann ich etwas nur machen, wenn z.B. die Kinder aus dem Haus sind? Was kann ich abends nebenbei auf der Couch machen?
Meine Stricksachen habe ich dann noch so sortiert, dass ich einfache Sachen auch unterwegs (Bus & Bahn, Wartezeiten) dabeihabe, während aufwändige abends auf der Couch bearbeitet werden.
Pausen sind nicht schlimm:
Wenn mal gar nichts geht und partout keine Lust für das aufkommt was da liegt, dann empfehle ich auch einfach nichts zu tun. Bloß nichts Neues anfangen!
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Ich hoffe es sind auch einige Tipps für dich dabei und jetzt muss - ähhh will ;-) - ich mal wieder weitermachen.
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